Dienstag, 8. Juli 2014

Ich könnte immer schreiend davon laufen.

Wenn ich lese, wie die Leute ihre Fenster putzen. 
Es ist in der Regel eine Auflistung von giftigen Dingen (oder ein Cocktail aus Dingen, die nicht ganz so giftig klingen) und dann steht drunter "natürlich mit Mikrofaserlappen!" 

Jetzt mal so 'n Tipp von ner erfahrenen Mikrofaserlappenbenutzerin. Wenn du so ein Teil hast, oder sagen wir zwei, eins fürs Vorwaschen und eins fürs halbtrockenwaschen und dann noch ein Halbleinentuch fürs Trockenpolieren, da brauchst du weiter keine Chemie. Wasser genügt. Den Rest erledigt die Faser. Ein kleiner Eimer ist hilfreich, um den Drecklappen öfter mal auszuwaschen. Ansonsten: nix.



Ok, es soll Leute geben, die fettiger kochen als wir das tun, die wollen beim Küchenfenster vielleicht ein bisschen Soda ins Wasser geben. Bei uns ist sowas nicht nötig. Weder beim Rahmen noch bei der Scheibe. Und wir wohnen am Wald, also ich könnte mich nicht über von Natur aus zu saubere Scheiben beklagen.

Ich lese mich grad immer wieder mal ein in das Thema "alternative Putzmittel" und bin erschüttert, was die Leute alles kaufen und wo sie es überall hinkippen. Und dann auch noch ins Internet schreiben. Klar kann man mit Domestos auch den Spiegel reinigen, wenn man das möchte. Schlau ist aber anders.

1 Kommentar:

  1. tu das nich.
    also schreiend weglaufen.
    spar die Energie für wichtigere Dinge...
    ich zB nutze fast nie einen Mikrofaserlappen, weil ich die Dinger nicht anfassen mag. Auch keine Mikrofasersocken, die angeblich sooooo toll warme Füße machen und kein Mikrofaserduschhandtuch, bei dem man in Nullkommanix trocken ist.

    Übrigens nutze ich auch kein Domestos, um den Spiegel zu putzen: ich hab gar keins.
    Und die Fenster mach ich auf, wenn ich rausgucken will.

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