Freitag, 18. Juli 2014

Giersch-Pesto

Ich hab's diese Woche mal wieder zusammengerührt und hinterher festgestellt, dass ich zum wiederholten Mal nicht auf meine Mengen geachtet habe. Auf diese Weise ist es nicht ganz leicht, das als Rezept weiterzugeben, da ich das aber will, musst du mein Pi mal Daumen-Rezept ein bisschen rantastenderweise übernehmen, ok? Das schaffst du. Einfach so lange Öl zukippen, bis die Konsistenz einem gekauften Pesto ähnelt und so lange abschmecken, bis es... äh... schmeckt. :) 


  • gut 100 g Giersch (vermute ich)
  • frisches oder getrocknetes Basilikum nach Geschmack (nur zur geschmacklichen Ergänzung, muss keine große Menge sein)
  • Olivenöl (sehr viel mehr als du denkst! Stell einfach eine Flasche bereit und kipp nach, bis es passt. 200 ml würd ich auf jeden Fall einplanen)
  • was grad an nussigem im Haus ist: Mandeln oder Pinienkerne oder Haselnüsse oder Walnüsse oder ne Mischung... ich nehm immer was gerade weg muss bzw. abgelaufen ist :) - ne gute Hand voll auf die angegebene Menge Kräuter
  • getrocknete Tomaten nach Geschmack
  • schwarze Oliven nach Geschmack
  • evtl. (je nachdem, wie salzig die Tomaten sind) ne Prise Salz (ich nehme Kräutermeersalz bzw. mein selbst gemischtes "italienische Kräuter"-Salz), frisch gemahlener Pfeffer
Symbolbild. Die Mengenverhältnisse stimmen nicht, das sind einfach nur die Zutaten!

Den Nussanteil in einer Pfanne leicht anrösten und im Küchengadget deiner Wahl mahlen/fein hacken. Beiseite stellen und auskühlen lassen.

Vom gewaschenen und trockengeschleuderten Giersch (ich sammle bevorzugt junge, frische Blätter (und die bekommt man besonders leicht, wenn man regelmäßig nachpflückt), aber die älteren gehen auch) die Stiele abzupfen und entsorgen, wir verwenden nur die Blätter. Diese und ggf. weitere Kräuter ebenfalls im Küchengadget deiner Wahl oder mit dem Pürierstab mit Öl zusammen nach und nach "klein kriegen". Getrocknete Tomaten und Oliven dazu geben, ebenfalls mitpürieren.

Abschmecken, schauen dass die Konsistenz passt (wenn zu fest, Öl nachkippen).
In kleine Gläschen füllen, Oberfläche glatt streichen, mit Öl bedecken, zuschrauben, ab in den Kühlschrank.
In Bezug auf die Haltbarkeit machen wir keine Experimente - ich stelle immer mehrere Portionen her und teile mit ein paar Leuten. Hab noch niemanden getroffen, der nicht auch beim zweiten Mal gerne wieder eines genommen hat. :) Es ist wirklich lecker.
Der Zeitaufwand ist je nach verwendeter Gerätschaft (der eine mag ein Wiegemesser nehmen zum Zerkleinern, der andere hat einen Binford6000-Turbo-Standmixer) natürlich verschieden. Aber die Zupferei und so - das dauert schon ein bisschen. Lohnt sich aber immer wieder! :)

Ach ja - natürlich geht's auch noch mit Parmesan oder sowas dabei. Das würde ich aber erst kurz vor dem Verzehr unterrühren. Sagen wir 50 g davon. Mach ich aber nie, weil ich sowas fast nie im Haus hab, und wenn doch, vergess ich dass ich ausnahmsweise welchen da hab. Braucht es auch nicht, find ich. Manche Sachen kann man kaum noch verbessern. :)




Die Grissini hab ich aus nem Weizenvollkornbrotteig gemacht, von dem ich einfach einen Teil beiseite habe. Platte ausrollen, in Streifen schneiden, etwas gehen lassen, kurz backen, fertig. :) Gute Kombi!

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