Sonntag, 24. Februar 2013

Skandal! Schweinemett nun doch Pferdefleisch!

Die neuesten Machenschaften meines Bruders (und vermutlich seiner Gang, ich hab das Foto kommentarlos gemailt bekommen ;) )

Ob es sich um ein Hack handelt?

Mittwoch, 13. Februar 2013

Liebe Caren Miosga,

ich hab deine Mailadresse nicht, sonst würd ich dir meine Nachricht direkt zustellen.
Wo wir grad so schön beieinander sind, wollt ich dich mal fragen, ob du mich für bekloppt hältst.
Gerade beginnst du deine Tagesthemen mit etwa dem Satz "Eigentlich müsste man am Aschermittwoch die Nachrichten mit den politischen Bollereien beginnen, dann aber stießen wir auf ein Thema, das man in unserem Land nicht für möglich hält." Es folgt ein minutenlanger Ausschnitt der Dokumentation über Amazon, die nach diesen Nachrichten laufen wird.

Also nochmal: Hältst du mich für bekloppt? Hat sich die Bedeutung des Wortes "Nachricht" irgendwie geändert? Habt ihr die Doku schnell noch zwischen Mittagessen und Abendessen gefilmt und geschnitten? Das ist schlicht und ergreifend Werbung, und meinetwegen kannst du Werbung für Sendungen machen, wenn du das für nötig hältst, aber doch bitte nicht auf eine Weise, die man höchstens bei irgendeinem dämlichen Privatsender erwartet. Bitte nicht so.

Danke auch.

Dienstag, 12. Februar 2013

Nachtrag zum 08.12.

Darum (klick) geht's.

Zu 1. Das hat sich so entwickelt: rein ins Krankenhaus. Operation. Raus aus dem Krankenhaus. Rein ins Krankenhaus. Kleiner Eingriff. Raus aus dem Krankenhaus. Reha. Heim. Wieder ins Krankenhaus.
Alles gar nicht gut und auch gar nicht entspannt. Seufz.

Zu 2. Der Nerv nervt meistens nicht mehr. Dafür die Knie. Heute ist Termin beim Orthopäden deswegen. Weil ich auch in Zukunft noch kraftvoll reintreten will (in die Pedale). Und überhaupt tut oft alles weh, aber das ist ja nichts neues, Cortison ahoi.

Zu 3. Der Urlaub ist natürlich lange vorbei. Und war wegen 1. nicht so richtig urlaubsmäßig. Weg waren wir jedenfalls nicht, das hatten wir aber auch nicht vor. Wir wollten eigentlich Dachboden entrümpeln und weiter renovieren, aber das holen wir halt jetzt so Stückchen für Stückchen nach.

Zu 4. In drei Wochen ist die schriftliche Prüfung für den BAP-Schein, der ein Teil des Hauswirtschaftskurses ist, den ich ganz gut und sinnvoll finde. Ist kein großer Stress, denk ich, aber gut vorbereiten will man sich halt schon. Naja und dann halt das Übliche, was immer so los ist. Ich denk das Blog geht erst wieder los, wenn die Gartensaison los geht. Ich bin zur Zeit auch zu faul zum Fotos rüberschieben und sowas.
Also, bis bald.

Montag, 11. Februar 2013

Es lief mir heiß und kalt den Buckel runter.

Als ich nämlich in den letzten Tagen in der Tageszeitung eine Notiz aus dem Polizeibericht las.
Eine Frau war dafür angezeigt worden, einen Fahrer auf der Landstraße am Überholen gehindert und ihm dann den Stinkefinger gezeigt zu haben.

Ich bin mir relativ sicher, das noch nie getan zu haben. Warum also die Temperaturschwankungen auf meinem Rücken? Weil ich es hundertmal gedacht habe. Dass ich einem aggressiven Autofahrer, der mir im Kofferraum hängt, gern den Stinkefinger zeigen würde. Dass ich ihn gern am Überholen hindern würde, wenn ich eh schon siebenundneunzigkommaacht fahre und genau weiß, dass er jetzt mit 120 vorbeibrettert und dass solche Geschwindigkeitsbeschränkungen einen Sinn haben. Ich freue mich auf die Fahrradsaison, wenn ich das Auto wieder stehen lassen und fast alles auf zwei Rädern erledigen kann (ok, Baumarktbesuche evtl. ausgeschlossen). Da hat man weniger Probleme mit sowas.
Natürlich muss die Dame aus der Anzeige keinen aggressiven Kofferraumkriecher hinter sich gehabt haben. Vielleicht hat sie einen schlechten Tag gehabt. Vielleicht kannten sich die beiden sogar und stecken mitten in einer Art "Rosenkrieg". Sie so: Finger, Er so: Anzeige. Was weiß ich. Genau so, wie es übrigens 100 bis unendlich viele Gründe dafür geben kann, weshalb jemand "zu langsam" fährt.
(Blase voll. Schreiende Frau mit Wehen auf der Beifahrerseite. Torte auf der Beifahrerseite, Haube nicht gefunden. Übermüdet, aber keine andere Gelegenheit, nach Hause ins Bett zu kommen. Unterzuckert. Die Kombination Bandscheibe/Schlaglöcher. Ablenkende Kinder auf dem Rücksitz. Panische Oma auf dem Beifahrersitz, die Attacken kriegt wenn man schneller fährt als ne Droschke, die aber unbedingt zum Arzt musste. Undsoweiter.)

Dann hab ich in der Folge darüber nachgedacht, was in so einem Fall (also wenn einem jemand auf gefährliche Weise im Kofferaum steckt) die richtige Reaktion wäre. Wann immer das passiert und es gibt einen Rastplatz am Rand, ist es keine Frage: rausfahren, den Typen vorbeilassen und hinterher nicht mehr ärgern. Das hilft mir in dem Moment, aber der Typ lernt nichts davon. Dem ist seine Aggression vielleicht nicht mal bewusst oder er fühlt sich im Recht. Dem hat sein Fahrschullehrer nicht beigebracht, dass ein Auto ein Mordinstrument sein kann.
Hier gibt es - ich erwähnte es bereits bei anderer Gelegenheit - sehr viele sehr aggressive Autofahrer. Fährt man nach Hessen rüber: alle brav. Hier so, auf der bayerisch-thüringischen Seite: Kamikaze. Das ist also, wenn man beruflich täglich mit dem Auto unterwegs ist, nicht ne Frage, die man sich einmal im Monat stellt, sondern eher so dreimal täglich, wenn's reicht.
Unzählige Kreuze, Blumen und Kränze am Rand aller Landstraßen im engeren Umkreis sprechen davon, dass die Gefahr real ist und nicht eingebildet. Dazu kommt, dass die Rhön sowohl geographisch (Hügel, Täler, Wald) als auch seitens der Infrastruktur (viele kleine Dörfer, viele aneinandergereihte Kurven, unübersichtliche Straßen) nichts für Sissies ist.Und es springt ja zusätzlich, der gemeine Berliner mag bass erstaunt sein, noch allerlei Getier auf den Straßen herum. Vollbremsung nie ausgeschlossen. Man kann hier nicht einfach durch die Gegend fahren, ohne ständig mit nem Reh zu rechnen.
Was also tun? Jeden Autofahrer, der sich verkehrsgefährdend verhält, anzeigen? Da sitzt man dann häufiger  auf der PI als auf dem Klo. Einfach ignorieren? Auf Dauer nicht gut für die Nerven (ich hab nicht so besonders gute).
"Beten" ist in so einer Situation aus mehreren Gründen sicher nicht falsch. Vielleicht sollte ich das mal häufiger tun... theoretisch könnte das a) dem Kofferraumkriecher b) meinen Aggressionen und c) meiner Einstellung zum Menschen an sich helfen. Gerade letztere ist in letzter Zeit arg in Richtung Ungeduld gekippt. Das will ich nicht unbedingt zelebrieren oder zementieren. Lieber wieder ein bisschen ruhiger werden... ist auch gesünder.