Freitag, 26. Juli 2013

Schwein gehabt.

Das ist die zweite größere Tortenaktion, die ich dieses Jahr gemacht hab. Genau genommen ist das vielleicht sogar die zweite größere Tortenaktion meines Lebens, ich weiß das nicht genau, man vergisst ja so einiges.


Innerhalb meiner Familie werde ich neuerdings jedenfalls als sowas wie "die größte Konditormeisterin aller Zeiten" gehandelt, nur weil ich ein bisschen rumprobier.




Sowas versteh ich nie so richtig, die ganzen Muddis und Tanten und Omis machen seit Jahrzehnten prima Torten und nie ging was schief, ich mach nie was und zwei Sachen sind dann zufällig gut und dann bin ich gaaanz supi.

Vielleicht, weil's einem nie jemand zugetraut hat oder so :p wer weiß.

Jedenfalls, die Torte hier hab ich nicht erfunden, sondern nachgebaut, findet man überall in teh Internets, pigs mud cake bringt dich via google zu vielen Bildern. .
Innendrin ist ein Kuchen, den ich selbst nienienie essen würde, das ist quasi Brownieteig, also das heftigste, was man sich so kalorienmäßig direkt nach Butter antun kann. Der wird eingespachtelt mit Vollmilchganache, woran dann halbierte Kitkats festkleben.

Dann macht man Marzipankugeln und lässt sie irgendwie schweineähnlich aussehen, kippt etwas nochmals leicht erwärmte Ganache außenrum, damit die Schweine gut eingegossen sind, bindet ein Schleifchen rum und steckt ein bisschen Grünzeug dazwischen. Bamm. Fertig. Keine Kunst.

Aber schön.

Montag, 24. Juni 2013

Ach ja. Da war ja noch das rosa Täschchen.

Von dem ich weiter unten berichtete. Für die fünfjährige Nichte.
Inzwischen ist sie schon weit über Fünfeinzwölftel, aber die Tasche ist ja immer noch da.
Hier ein Foto.
Möglicherweise gibts auch mal wieder mehr zu lesen, im Moment hab ich nicht so den Nerv dafür.
Grüße allerseits.

Montag, 6. Mai 2013

Die gute Tat des Tages.

Obwohl ich gerade hungrig*) war, habe ich diesem Tier die Freiheit wieder geschenkt. Ich vermute, es handelt sich um eine Kohlmeise (? Ich hab keinen Plan von Federvieh...) und sie hatte sich unter meinem Schreibtisch häuslich eingerichtet. Ich bin zwar nicht prinzipiell gegen Hausbesetzer, aber ich denke sie war unglücklich da unten und so hab  ich sie rausgeworfen. Like, Literally. Aus dem Fenster. Sie flog von dannen und dürfte hinfort wieder in einem passenderen Habitat ihr Dasein fristen. Machs gut, kleine Kohlmeise (oder was immer du sonst für ein Vieh bist).

*) Irgendwo müsste ich noch ein Rezept für Meisenknödel haben..

Freitag, 3. Mai 2013

Hellschlumpfblau!

Sowas mach ich so schnell vermutlich nicht wieder - obwohl es Spaß gemacht hat, war es doch für einen Anfänger wie mich irre zeitaufwändig. Aufgrund akuter Übermüdung nur ein Foto; Erläuterungen, Kommentare meinerseits und moralische Diskussionen über den Wert künstlicher Farbstoffe in der Kinderernährung zu einem anderen Zeitpunkt, ok? ;-)

Empfänger: zwei seit heute Fünfjährige. Also. Ein Junge und ein Mädchen.

Der Auftrag war "Wir wollen einen Wikingerkuchen zum Geburtstag!"
Auftrag ausgeführt.
Schönen Abend allerseits.

Dienstag, 30. April 2013

Wenn jemand so lieb "bitte" sagt, näh ich auch mal ne rosa Tasche.

 ;-)

(Ich konnte es dann aber doch nicht lassen, wenigstens einen grauen Boden anzunähen. Das wäre sonst zu rosig geworden... die junge Dame, die den Wunsch äußerte, war aber scheinbar zufrieden)


Diese Jumbo-Bags scheinen zur Zeit der Renner zu sein... ich habe zusätzlich noch zweimal mit Freundinnen welche genäht. Und dann ist ganz akut noch ein Geburtstagsgeschenk für meine ab Freitag fünfjährige Nichte in Arbeit (Foto folgt). AUCH IN ROSA. Naja. Auch das geht vorbei. ;-) 
Zur Entspannung deiner Augen noch schnell was Gelbes.
Gestern frisch aus der Maschine geholt.

Montag, 29. April 2013

Quadratisch ist hier nichts mehr.

 Was soll das bitte sein?
Richtig. Ein Ex-Quadratbeet.
Etwas... sagen wir, ausgebrochen.
Mit Brettern zwischendrin, damit ich dieses Jahr auch überall dran komm.
Und so schauts "in beschriftet" aus:


Die Buschbohnen aus dem letzten Posting hatte ich zum Zeitpunkt der Ex-Quadratbeetsaat noch nicht besorgt und dann schlicht vergessen. Kommen sie halt woanders hin.
Inzwischen (12 Tage später) ist schon einiges aufgelaufen. Ich hoffe, dass die Karotten wieder so toll werden wie letztes Jahr :)

Sonntag, 14. April 2013

Gartensaison, Startschuss.

Gestern war es endlich soweit.
Schnee weitestgehend weg, kaum Regen, zwischendurch ab und zu ein bisschen Sonne, das Meiste im Gartenmarkt besorgt, Samen sortiert... dann kann's doch mal losgehen.

Angefangen hab ich wie letztes Jahr mit dem Beet rechts außen (HIER auf dem gezeichneten Plan als "Quadratbeet" bezeichnet). Zum Plan übrigens: Das waren so die Ideen des letzten Jahres. In echt kommt jetzt alles ganz anders. Wie immer halt. Echtes Leben und so.

Das ehemalige Quadratbeet wird dieses Jahr Salate, Karotten, Zwiebeln, Petersilienwurzeln, Pastinaken, Radieschen und Ähnlichem Kram eine Heimat bieten, und zwar ohne Quadrate, die wandern weiter. Ich muss nochmal die einzelnen Freundschaften und Feindschaften zwischen den Pflanzen durchgehen, im Moment denk ich noch an Buschbohnen oben quer, die wären an der Stelle sehr praktisch.
Ach, mir fällt grad ein, dass ich letztes Jahr Karotten unter Buschbohnen hatte und die Karotten, die in direkter Nachbarschaft gewachsen sind, waren die reinsten Bomben... sollte also prima klappen.

Alles, was zusätzlich in den Salat kommt, wird dieses Jahr auf den anderen Beeten verteilt und kommt zusätzlich außerhalb vom Gemüsegarten auf einen kleinen Fleck  direkt beim Hinterausgang der unteren Küchentüre. Dann gehts im Zweifelsfall auch mal schnell.
Ich bin noch ganz am Anfang mit der Planung. Es war viel anderes los in der letzten Zeit. Aber die südlichen Fensterbänke stehen schon alle voll mit Tomaten, Paprika, Auberginen, Zucchini, Gurken, Kürbissen und sonstigem vorgezogenen Zeugs.
Das Gewächshausfundament wird dieser Tage einbetoniert werden.
Der Schnellkomposter wurde von fertigem Kompost befreit.
Nachdem wir unserer eigens dafür gehaltenen Elefantenherde mal wieder die Fußnägel geschnitten haben, sind zum Teil auch schon Hornspäne ausgebracht.
Läuft irgendwie schon alles. Später als sonst, aber läuft. :-) 

Sonntag, 24. Februar 2013

Skandal! Schweinemett nun doch Pferdefleisch!

Die neuesten Machenschaften meines Bruders (und vermutlich seiner Gang, ich hab das Foto kommentarlos gemailt bekommen ;) )

Ob es sich um ein Hack handelt?

Mittwoch, 13. Februar 2013

Liebe Caren Miosga,

ich hab deine Mailadresse nicht, sonst würd ich dir meine Nachricht direkt zustellen.
Wo wir grad so schön beieinander sind, wollt ich dich mal fragen, ob du mich für bekloppt hältst.
Gerade beginnst du deine Tagesthemen mit etwa dem Satz "Eigentlich müsste man am Aschermittwoch die Nachrichten mit den politischen Bollereien beginnen, dann aber stießen wir auf ein Thema, das man in unserem Land nicht für möglich hält." Es folgt ein minutenlanger Ausschnitt der Dokumentation über Amazon, die nach diesen Nachrichten laufen wird.

Also nochmal: Hältst du mich für bekloppt? Hat sich die Bedeutung des Wortes "Nachricht" irgendwie geändert? Habt ihr die Doku schnell noch zwischen Mittagessen und Abendessen gefilmt und geschnitten? Das ist schlicht und ergreifend Werbung, und meinetwegen kannst du Werbung für Sendungen machen, wenn du das für nötig hältst, aber doch bitte nicht auf eine Weise, die man höchstens bei irgendeinem dämlichen Privatsender erwartet. Bitte nicht so.

Danke auch.

Dienstag, 12. Februar 2013

Nachtrag zum 08.12.

Darum (klick) geht's.

Zu 1. Das hat sich so entwickelt: rein ins Krankenhaus. Operation. Raus aus dem Krankenhaus. Rein ins Krankenhaus. Kleiner Eingriff. Raus aus dem Krankenhaus. Reha. Heim. Wieder ins Krankenhaus.
Alles gar nicht gut und auch gar nicht entspannt. Seufz.

Zu 2. Der Nerv nervt meistens nicht mehr. Dafür die Knie. Heute ist Termin beim Orthopäden deswegen. Weil ich auch in Zukunft noch kraftvoll reintreten will (in die Pedale). Und überhaupt tut oft alles weh, aber das ist ja nichts neues, Cortison ahoi.

Zu 3. Der Urlaub ist natürlich lange vorbei. Und war wegen 1. nicht so richtig urlaubsmäßig. Weg waren wir jedenfalls nicht, das hatten wir aber auch nicht vor. Wir wollten eigentlich Dachboden entrümpeln und weiter renovieren, aber das holen wir halt jetzt so Stückchen für Stückchen nach.

Zu 4. In drei Wochen ist die schriftliche Prüfung für den BAP-Schein, der ein Teil des Hauswirtschaftskurses ist, den ich ganz gut und sinnvoll finde. Ist kein großer Stress, denk ich, aber gut vorbereiten will man sich halt schon. Naja und dann halt das Übliche, was immer so los ist. Ich denk das Blog geht erst wieder los, wenn die Gartensaison los geht. Ich bin zur Zeit auch zu faul zum Fotos rüberschieben und sowas.
Also, bis bald.

Montag, 11. Februar 2013

Es lief mir heiß und kalt den Buckel runter.

Als ich nämlich in den letzten Tagen in der Tageszeitung eine Notiz aus dem Polizeibericht las.
Eine Frau war dafür angezeigt worden, einen Fahrer auf der Landstraße am Überholen gehindert und ihm dann den Stinkefinger gezeigt zu haben.

Ich bin mir relativ sicher, das noch nie getan zu haben. Warum also die Temperaturschwankungen auf meinem Rücken? Weil ich es hundertmal gedacht habe. Dass ich einem aggressiven Autofahrer, der mir im Kofferraum hängt, gern den Stinkefinger zeigen würde. Dass ich ihn gern am Überholen hindern würde, wenn ich eh schon siebenundneunzigkommaacht fahre und genau weiß, dass er jetzt mit 120 vorbeibrettert und dass solche Geschwindigkeitsbeschränkungen einen Sinn haben. Ich freue mich auf die Fahrradsaison, wenn ich das Auto wieder stehen lassen und fast alles auf zwei Rädern erledigen kann (ok, Baumarktbesuche evtl. ausgeschlossen). Da hat man weniger Probleme mit sowas.
Natürlich muss die Dame aus der Anzeige keinen aggressiven Kofferraumkriecher hinter sich gehabt haben. Vielleicht hat sie einen schlechten Tag gehabt. Vielleicht kannten sich die beiden sogar und stecken mitten in einer Art "Rosenkrieg". Sie so: Finger, Er so: Anzeige. Was weiß ich. Genau so, wie es übrigens 100 bis unendlich viele Gründe dafür geben kann, weshalb jemand "zu langsam" fährt.
(Blase voll. Schreiende Frau mit Wehen auf der Beifahrerseite. Torte auf der Beifahrerseite, Haube nicht gefunden. Übermüdet, aber keine andere Gelegenheit, nach Hause ins Bett zu kommen. Unterzuckert. Die Kombination Bandscheibe/Schlaglöcher. Ablenkende Kinder auf dem Rücksitz. Panische Oma auf dem Beifahrersitz, die Attacken kriegt wenn man schneller fährt als ne Droschke, die aber unbedingt zum Arzt musste. Undsoweiter.)

Dann hab ich in der Folge darüber nachgedacht, was in so einem Fall (also wenn einem jemand auf gefährliche Weise im Kofferaum steckt) die richtige Reaktion wäre. Wann immer das passiert und es gibt einen Rastplatz am Rand, ist es keine Frage: rausfahren, den Typen vorbeilassen und hinterher nicht mehr ärgern. Das hilft mir in dem Moment, aber der Typ lernt nichts davon. Dem ist seine Aggression vielleicht nicht mal bewusst oder er fühlt sich im Recht. Dem hat sein Fahrschullehrer nicht beigebracht, dass ein Auto ein Mordinstrument sein kann.
Hier gibt es - ich erwähnte es bereits bei anderer Gelegenheit - sehr viele sehr aggressive Autofahrer. Fährt man nach Hessen rüber: alle brav. Hier so, auf der bayerisch-thüringischen Seite: Kamikaze. Das ist also, wenn man beruflich täglich mit dem Auto unterwegs ist, nicht ne Frage, die man sich einmal im Monat stellt, sondern eher so dreimal täglich, wenn's reicht.
Unzählige Kreuze, Blumen und Kränze am Rand aller Landstraßen im engeren Umkreis sprechen davon, dass die Gefahr real ist und nicht eingebildet. Dazu kommt, dass die Rhön sowohl geographisch (Hügel, Täler, Wald) als auch seitens der Infrastruktur (viele kleine Dörfer, viele aneinandergereihte Kurven, unübersichtliche Straßen) nichts für Sissies ist.Und es springt ja zusätzlich, der gemeine Berliner mag bass erstaunt sein, noch allerlei Getier auf den Straßen herum. Vollbremsung nie ausgeschlossen. Man kann hier nicht einfach durch die Gegend fahren, ohne ständig mit nem Reh zu rechnen.
Was also tun? Jeden Autofahrer, der sich verkehrsgefährdend verhält, anzeigen? Da sitzt man dann häufiger  auf der PI als auf dem Klo. Einfach ignorieren? Auf Dauer nicht gut für die Nerven (ich hab nicht so besonders gute).
"Beten" ist in so einer Situation aus mehreren Gründen sicher nicht falsch. Vielleicht sollte ich das mal häufiger tun... theoretisch könnte das a) dem Kofferraumkriecher b) meinen Aggressionen und c) meiner Einstellung zum Menschen an sich helfen. Gerade letztere ist in letzter Zeit arg in Richtung Ungeduld gekippt. Das will ich nicht unbedingt zelebrieren oder zementieren. Lieber wieder ein bisschen ruhiger werden... ist auch gesünder.

Samstag, 19. Januar 2013

Blaues Auge

Da sitz ich so harmlos beim Arzt im Wartezimmer und blättere mich durch die herumliegenden, erschreckend aktuellen Zeitschriften. Eine davon hat Fitness zum Thema. Da ich in Arztwartezimmern in der Regel nicht besonders entspannt bin, lehne ich mich also nicht zurück, um mich an der hanebüchenen Erfolgsstory von M. aus S. festzulesen, der innerhalb eines halben Jahres mit dem einzig wahren perfekten richtigen (TM) Muskeltraining 85 Kilo Übergewicht verlor. Ich blättere eher hektisch durch die bunten Seiten, ohne mich besonders auf irgend etwas zu konzentrieren.

Dann schlag ich wieder eine Seite um und *bämm* schlägt sie zurück. Mitten in die Fresse.

Es handelt sich um eine Werbeanzeige der Techniker Krankenkasse.
Eine junge, hübsche, sportliche Frau in Sportklamotten kniet und bindet, wenn ich es recht in Erinnerung habe, gerade ihre Joggingschuhe zu.
Unten drunter steht "Wer viel leistet, hat auch viel Leistung verdient."

Liebe Techniker Krankenkasse,

ich denke seither drüber nach, dir einen wohlformulierten Brief zu schreiben, in dem es sinngemäß darum geht, ob du eigentlich einen an der Waffel hast. Oder um die Frage, ob dir der Werbetexter ein besonders gutes Angebot gemacht hat, zu dem du nicht nein sagen konntest und einen an der Waffel hast.
Leider bin ich nicht so gut im wohlformulieren und deswegen bleibst du davor verschont.
Ich hoffe aber, dass dir mal jemand erklärt, wie das in Deutschland mit den Krankenkassen und dem Sozialwesen so gedacht war und wünsche dir, dass dich Bismarck in deinen Träumen verfolgt, so lange, bis du's kapiert hast.
Schönes Wochenende trotzdem,

Kerstin